Berichte

Sommerfest

Unser Sommerfest fand am 21.07. statt. Entgegen der Vorhersage war das Wetter bis auf etwas Nieselregen am Morgen optimal. So konnten wir neben gemütlichem Beisammensitzen vor dem Bootshaus auch einen kleinen Wettbewerb "Rudern um die kleine Steg-Insel" veranstalten. 


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Welfenregatta


An der Welfenregatta in Kaufering haben wir ebenfalls teilgenommen. Ergebnis: http://rclk.de/wp-content/uploads/2018/05/Ergebnis-Welfenregatta-2018.pdf
















Inn-Beaver-Race 2018 in Rosenheim


Am 29. April 2018 fand das Inn-Beaver-Race wieder beim RSC Rosenheim statt. Auch ein Vierer von uns war mit von der Party und hat sich gut im Mittelfeld geschlagen. Ergebnisse und weitere Bilder unter http://www.rsc-rosenheim.de.


 

 

 

 





Winterrudern 2017 / 2018


In dieser Herbst- umd Wintersaison war das Wetter oft gut und wir konnten am Wochenende und Feiertags über das herrlich ruhige und klare Innwasser gleiten. Eisgang gab es zum Glück nur wenige Tage im Februar.  


 

 

 

 


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Christkindlrudern am 24.12.2017


Bei Temperaturen um wenige Grad über Null war es bedeutend kälter als in den vorigen Jahren an Heiligabend, was uns natürlich nicht vom Rudern und anschließenden Platzerl Essen vor dem Ofen im Bootshaus abhalten konnte.


 


Abrudern am 11.11.2017


Diesmal hatten wir nicht so ein Glück mit dem Wetter - dafür war die Luft "staubfrei", sprich es hat die ganze Zeit geregnet. Immerhin bekamen wir trotzdem einen Fünfer und einen Zweier zusammen. Anschließend konnten wir uns im Inntaler Hof bei warmen Getränken und Pizza gemeinsam wieder aufwärmen. 


Silverskiff 2017 - Turin (Italien)


Am 11./12. November 2017 fand in Turin (Italien) die 26. Silverskiff-Regatta statt. Dieses international renommierte und hochklassig besetzte Langstreckenrennen für Skiffs (Renneiner) ist das größte weltweit. 661 Profis, Ex-Profis sowie Breitensportler in allen Altersklassen aus zahlreichen Nationen waren heuer gemeldet, den 11km langen Kurs auf dem Po zu bewältigen: 5.5km Po-aufwärts, dann wieder 5.5km Po-abwärts. Hierbei entscheidet nicht nur die Ausdauer. Der teils relative schmale Fluss mit kräftiger Strömung und stellenweise naturbelassenem Ufer, zahlreiche Kurven, sechs Brückendurchfahrten, die enge Wende und jede Menge andere Skiffs verlangen große Umsicht und Geschick.



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Am Sonntag den 12. November begann das Hauptrennen um 10:15 bei 12°C und Sonnenschein. Die Teilnehmer starteten in der Reihenfolge der Startnummern im 20s-Takt. Ich hatte die Startnummer 492 und wurde dann endlich um 11:52 mit einem aufputschenden „Attenzione, via!“ auf die Strecke geschickt. Meine Strategie sah vor, den Weg aufwärts möglichst in Ufernähe und den Weg abwärts eher mittig im Fluss zu rudern. Diese Taktik ließ sich aber nicht sehr lange durchhalten, denn es waren einfach zu viele andere Ruderer auf dem Wasser: Man musste überholen, und man wurde überholt. An einer ufernahen Stelle schätzte ich zudem die mir unbekannten Strömungsverhältnisse falsch ein und konnte nur durch starkes Abbremsen verhindern, in tiefhängendes Geäst eines Baumes zu gelangen - das hat mich wohl 30s gekostet. Ansonsten verlief die Fahrt in einem mir wenig vertrauten Leihboot aber reibungsfrei und ich erreichte das Ziel in passablen 52:01. Gewonnen hat Martin Sinkovic, 2x-er Olympia-Sieger in Rio, in 40:19, womit er den Streckenrekord von 2007 nur knapp um 1s verfehlte. Der amtierende 1x-er Olympiasieger Mahe Drysdale wurde 13. mit einer Zeit von 41:35.
 
Dieses tadellos organisierte Rennspektakel in der Hauptstadt des Piemonts hat wahrlich große Freude gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht meine letzte Teilnahme an dieser Regatta gewesen sein wird.


Ch. Jung


Sommerfest 2017

Ende Juni ist das Wetter oft schlecht und der Inn kann Hochwasser führen. Wir hatten aber Glück: zum Fest am 24.06. waren die Bedingungen optimal. Schönes Wetter und ruhiges Wasser machten gemütlichen Beisammensein unter den schattigen Bäumen vorm Bootshaus, spannende Ruderwettbewerbe und die Taufe unseres neuen Wandereiners "Wickie" zu einem traumhaften Sommervergnügen....

 

 

 

 



Gardalonga 2017

Anstatt Vogalonga wollten wir in diesem Jahr mal wieder die Gardalonga (Gardasee) ausprobieren. Vor ein paar Jahren hatten wir Pech - das Rennen fiel wegen Unwetters aus, so dass wir unverrichteter Dinge wieder abreisen mussten.

Also meldeten wir uns mit reichlich Optimismus Ende April zur Veranstaltung an und reservierten uns problemlos Hotelzimmer in Toscolano Maderno, 1 min. vom Strand entfernt und ganz in der Nähe des Sattelplatzes. Wie jedes Jahr fand die Gardalonga am Muttertag statt, also diesmal am 14. Mai. Freitag Nachmittag fuhren wir los, Ankunft war dann gegen 22:00 h. In Erinnerung bleibt die  westlich Tunnelgalerie, mit einem 12 m Bootsanhänger immer wieder ein Erlebnis. Der Samstag war zum Einrudern, Bummeln und Baden. Am Sonntag Vormittag war dann Start zur 25 km-Runde, die wir problemlos absolvierten. Bei herrlichem Wetter genossen wir die Fahrt über den unteren See. Der Abschied vom Gardasee abends fiel uns reichlich schwer. Nächstes Jahr gern wieder!

 

 

 

 


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Inn-Wanderfahrt 2016


In diesem Jahr befuhren wir am Wochenende 27./28. August zusammen mit unseren Ruderfreunden vom RSC den Abschnitt von Rosenheim bis Jettenbach. Am Samstag um 11:00 h trafen wir mit einem Vierer auf dem Bootsanhänger bei unseren Rosenheimer Ruderfreunden in Thansau ein. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann mit 2 Vierern auf speziell konstruierten transportablen Bootswägen zum Ablegeplatz unterhalb des Wehrs Rosenheim. 10 RuderInnen und ein Hund machten sich kurz darauf auf den Weg flussabwärts (je Boot 4 Ruderer und ein Steuermann). Der nächste Halt war dann das Wehr Feldkirchen. Im Unterwasser ist eine wunderschöne "Karibik-Area" mit feinem hellen Sand und einem klaren Bach. Wir konnten nicht widerstehen und legten eine längere Pause zum Baden und Entspannen ein. Irgendwann überwanden wir uns und ließen unsere Boote wieder ins Wasser gleiten. Bei hohen Temperaturen und viel Nachmittagssonne fiel das Rudern recht schwer. Lang war die Rudertour allerdings nicht: die Fischerstube unterhalb Kloster Attel lud ein zu Kaffee, Kuchen und Eis...
Gegen 17:00 h kamen wir schließlich am Wehr Wasserburg an. Der Ausstieg in Form eines normalen Bootssteges ist recht bequem, die Einsetzstelle stellte uns allerdings
vor einige Herausforderungen. Um dorthin zu gelangen, muss man die Boote zunächst mit den Wägen auf abschüssigem Gelände über Geröll bewegen.
Dann setzt man die Boote zwischen Felsen und Sandbänken ein. Ob man die richtige Stelle zum Einsetzen gewählt hat und "reibungslos" flussabwärts in den Hauptstrom gelangt, sieht man erst im Verlauf den nächsten hundert Meter Fahrt..Falls man auf einer Sandbank hängenbleibt, müssen eben alle noch einmal aussteigen und das Boot weiter schieben. Alsbald bot sich uns die eimalige Kulisse Wasserburgs in der Abendsonne. Nachdem wir uns für die enge Brückendurchfahrt mit den bedrohlichen Eisbrechern noch etwas konzentrieren mussten, konnten wir uns in der Innschleife einfach treiben lassen und den grandiosen Ausblick auf die Altstadt und den Inn-Steilhang ausgiebig
genießen. Etwas später kamen wir schon am nagelneuen Schwimmsteg unserer Freunde vom Ruderverein Babensham-Wasserburg an. Sie hatten alles für einen netten Grillabend organisiert. Nachdem wir unsere Boote gewaschen, die Luftmatrazen aufgeblasen und uns geduscht hatten, ging es im Garten des Bootshauses zum gemütlichen Teil über.
Am nächsten Vormittag nach ausgiebigem Frühstück und Transfer des Bootsanhängers nach Jettenbach stiegen wir wieder in die Boote zur zweiten Etappe.
Zunächst ging es an verschiedenen beeindruckenden Steilhängen und wilden Waldlandschaften vorbei nach Teufelsbruck, der nächsten Umtragestelle.
Wegen des relativ geringen Inn-Pegels war das Ablegen im Unterwasser kein Problem.
Bei mäßiger Strömung fuhren wir alsbald unter der mächtigen Königswarter Eisenbahnbrücke durch. Vorbei an Gars mit der neuen Inn-Brücke und den künstlich stabilisierten Steilhängen stand das nächste Umtragen am Wehr Gars an.
Auf der Umtragestrecke sahen wir zum ersten Mal die schöne neue Fischtreppe, über die sogar eine Brücke führt. Diese ist etwas schmal geraten. Mit Riemembooten hätten wir die Ausleger abmontieren müssen...Nur für schönes Wetter und warmes Wasser geeignet ist die Ablegestelle im Unterwasser. Wir mussten ziemlich tief ins Wasser steigen, um die Boote zwischen den Felsen sicher zum Einsteigen zu positionieren.
Zum Glück hatten wir solche Bedingungen und konnten die Abkühlung genießen.
Danach waren noch ein paar idyllische Innschleifen zu durchrudern, u.a. um das malerisch gelegene Kloster Au, dann waren wir schon am Endpunkt unserer Reise angelangt, dem Wehr Jettenbach. Das Abriggern und Aufladen der Boote fiel uns in der großen Mittagshitze recht schwer. Dafür gab es dann eine erfrischende Belohnung im Biergarten der Bahnhofsrestauration Jettenbach.




 


wir nicht so ein